Asiatischer Reis unterscheidet sich vor allem in Kornform und Stärkegehalt. Rundkorn- und Kurzkornreis nimmt beim Kochen viel Wasser auf, wird angenehm klebrig und lässt sich gut formen. Klebreis enthält nochmals deutlich mehr der klebrigen Stärke und wird traditionell gedämpft statt gekocht.
Japanischer Reis ist fast immer Rundkornreis der Sorte Japonica. Gekocht bleibt er leicht klebrig, glänzt und schmeckt dezent süsslich. Die bekannteste Sorte ist Koshihikari, die als Massstab für Premiumreis gilt. Im Sortiment findest du Koshihikari von Niigata Noen in 1 kg, 2 kg und 5 kg sowie Koshiibuki von Marufuji in 450 g, 2 kg und 5 kg.
Aus Hokkaido stammen Yumepirika, Nanatsuboshi und Emimaru von Shokuren Hokkaido – Sorten, die etwas kräftiger im Korn sind und sich gut für Reisschalen und Bento eignen. Dazu kommen Niji no Kirameki von Niigata Nosho und der vielseitige Reis von Yume Nishiki. Wer eine grössere Menge sucht, greift zu den 5-kg- und 10-kg-Gebinden.
Für Sushi eignet sich Rundkornreis, der nach dem Kochen zusammenhält, ohne breiig zu werden. Klassisch sind japanische Sorten wie Koshihikari und Koshiibuki.
Klebreis, japanisch Mochigome und koreanisch Chapssal, wird eingeweicht und gedämpft. Er ist die Grundlage für Mochi, süsse Reisgerichte und gefüllte Speisen.
In der koreanischen Küche ist Reis die Basis fast jeder Mahlzeit. Serviert wird meist weisser, polierter Rundkornreis – als Beilage zu Banchan, als Grundlage für Bibimbap oder als Füllung für Kimbap. Gefragt ist dabei ein Korn, das leicht klebt, damit es sich mit Stäbchen essen und formen lässt.
Von YumiHana kommt der Hanasori Japonica Reis in 2 kg und 10 kg, weiss und poliert. Aus Korea stammt zudem der Yuginong Jirisan Reis von Sancheong in 4 kg. Für süsse Gerichte und Reiskuchen führen wir koreanischen Klebreis von Nonghyup.
Bei Vollkornreis bleibt das Silberhäutchen erhalten. Er schmeckt nussiger, hat mehr Biss und benötigt eine längere Kochzeit als weisser Reis. Naturreis von Yume Nishiki ist ein guter Einstieg für alle, die vom weissen auf den vollen Korn umsteigen möchten.
Eine japanische Besonderheit ist Hatsuga Genmai, angekeimter Vollkornreis von Hakubaku. Durch das Ankeimen wird das Korn weicher und lässt sich ohne langes Einweichen zubereiten. Es gibt ihn pur sowie als Mischung mit fünf Getreidearten für einen kräftigeren Geschmack.
Aus Reis entsteht weit mehr als die Beilage. Klebreismehl ist die Grundlage für Mochi, Dango und viele süsse Spezialitäten: Shiratamako sorgt für eine besonders elastische Textur, Mochiko für eine feinere. Beide stammen von Tamasan und sind glutenfrei.
Dazu kommen Reispapier von Bamboo Tree in rund 16 cm, rund 22 cm und quadratisch 22 cm für Sommerrollen, fertige Echigo Mochi von Marushin sowie Kome Kouji von Kohsei – fermentierter Reis, der für Miso, Amazake und eigene Fermente gebraucht wird.
Japanischer und koreanischer Reis wird vor dem Kochen gewaschen. Das entfernt lose Stärke und verhindert, dass die Körner verkleben.
Waschen: Den Reis drei- bis viermal mit kaltem Wasser durchspülen, bis das Wasser weitgehend klar bleibt.
Quellen: Rund 30 Minuten im Kochwasser stehen lassen, damit das Korn gleichmässig durchzieht.
Kochen: Bei weissem Rundkornreis etwa gleich viel Wasser wie Reis, bei Vollkornreis deutlich mehr. Zugedeckt garen.
Ruhen: Rund 10 Minuten zugedeckt stehen lassen und den Reis erst danach locker auflockern.
Die genauen Wassermengen und Kochzeiten stehen auf der Verpackung, da sie je nach Sorte und Erntejahr variieren.
YumiHana liefert asiatischen Reis in die ganze Schweiz. Kleine Gebinde ab 450 g eignen sich zum Ausprobieren einer neuen Sorte, während 5-kg- und 10-kg-Säcke für Haushalte gedacht sind, die regelmässig Reis kochen. Trocken, kühl und gut verschlossen gelagert bleibt Reis lange haltbar.
Passend dazu findest du im Shop Nori, Reisessig, Sesamöl und Würzsaucen sowie Geschirr und Essstäbchen für das Servieren.
Reis bleibt am längsten frisch, wenn er trocken, kühl und lichtgeschützt gelagert wird. Nach dem Öffnen füllt man ihn am besten in ein gut verschliessbares Gefäss um, damit er weder Feuchtigkeit noch fremde Gerüche aufnimmt. Angebrochene Grossgebinde von 5 kg oder 10 kg lagert man am besten portionsweise. Vollkorn- und Keimreis enthält mehr Fett im Korn und sollte daher schneller aufgebraucht werden als weisser Reis.
Sushi-Reis ist gewöhnlicher Rundkornreis, der nach dem Kochen leicht klebt. Klebreis beziehungsweise Mochigome besteht fast vollständig aus Amylopektin und wird nach dem Dämpfen deutlich klebriger und zäher. Klebreis wird darum nicht für Sushi verwendet, sondern für Mochi, süsse Gerichte und gefüllte Speisen. Beide Sorten haben bei uns eine eigene Kategorie: Sushi-Reis und Klebreis.
Koshihikari ist eine japanische Reissorte, die für ihren ausgeprägten Glanz, ihre leichte Süsse und ihre gute Konsistenz bekannt ist. Sie gilt in Japan als Massstab für hochwertigen Reis und wird sowohl pur als Beilage als auch für Sushi verwendet. Verwandte Züchtungen wie Koshiibuki gehen auf dieselbe Sortenlinie zurück.
Für die koreanische Küche eignet sich weisser, polierter Rundkornreis, wie er als Beilage, für Bibimbap und für Kimbap verwendet wird. Wer regelmässig kocht, greift zu einem grösseren Gebinde. Für süsse Gerichte und Reiskuchen wird zusätzlich Klebreis benötigt, der separat gekauft und vor dem Dämpfen eingeweicht wird.
Reis enthält von Natur aus kein Gluten. Das gilt auch für Klebreis und für daraus hergestelltes Reismehl wie Shiratamako oder Mochiko. Bei Mischungen mit anderen Getreiden, etwa Fünf-Getreide-Mischungen, lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste. Massgebend sind immer die Angaben auf der jeweiligen Verpackung.