K-Beauty beschreibt keine einzelne Produktgruppe, sondern eine Herangehensweise. Im Mittelpunkt steht die Pflege der Haut über einen längeren Zeitraum, nicht das kurzfristige Kaschieren. Statt eines einzelnen dicken Produkts werden mehrere leichte Schichten aufgetragen, die aufeinander aufbauen.
Typisch ist ausserdem der Fokus auf Feuchtigkeit und eine intakte Hautbarriere. Viele Formulierungen setzen auf bekannte Pflanzenextrakte und arbeiten mit vergleichsweise milden Konzentrationen, dafür regelmässig angewendet. Auch die Verpackungen sind darauf ausgelegt: Tuchmasken und Patches machen einzelne Pflegeschritte einfach dosierbar.
Bei YumiHana findest du sowohl international bekannte Marken als auch kleinere Labels. Das Sortiment reicht von der Reinigung über Toner, Seren und Cremes bis zu Sonnenschutz, Make-up und Körperpflege.
Die bekannte Zehn-Schritte-Routine ist als Baukasten gedacht, nicht als Pflichtprogramm. In der Praxis genügt für den Anfang eine kurze Abfolge: reinigen, mit Feuchtigkeit versorgen, einschliessen und tagsüber vor Sonne schützen. Alles Weitere lässt sich ergänzen, wenn ein bestimmtes Bedürfnis dazukommt.
Die Reihenfolge folgt einer einfachen Regel: von der dünnsten zur dicksten Textur. Wässrige Produkte kommen zuerst, damit sie einziehen können. Reichhaltige Cremes und Öle folgen zum Schluss, weil sie die darunterliegenden Schichten abschliessen. Sonnenschutz bildet morgens immer den letzten Pflegeschritt vor dem Make-up.
Am Abend wird in Korea üblicherweise zweimal gereinigt. Der Grund ist chemischer Natur: Fetthaltige Rückstände wie Make-up, Sonnenschutz und Talg lassen sich mit Wasser allein kaum lösen, wasserlöslicher Schmutz dagegen schon. Zwei aufeinander abgestimmte Schritte reinigen deshalb gründlicher als ein einzelner kräftiger.
Ein Reinigungsöl oder Balsam wird auf die trockene Haut aufgetragen und einmassiert. Es löst Make-up, Sonnenschutz und überschüssigen Talg. Anschliessend wird mit etwas Wasser emulgiert, bis die Textur milchig wird, und abgespült.
Ein Reinigungsschaum oder Gel entfernt danach Schweiss, Staub und die Reste der ersten Reinigung. Wähle ein mildes Produkt, das die Haut nach dem Abspülen nicht spannen lässt. Morgens genügt in der Regel dieser zweite Schritt allein.
Nach der Reinigung folgt der Teil, der K-Beauty am deutlichsten von westlichen Routinen unterscheidet. Statt direkt zur Creme zu greifen, werden mehrere leichte, wasserreiche Produkte aufgetragen.
Der Toner bereitet die Haut vor und gleicht sie nach dem Waschen aus. Koreanische Toner sind meist nicht alkoholhaltig-adstringierend, sondern feuchtigkeitsspendend. Manche werden mit den Händen eingeklopft, andere als getränkte Pads verwendet.
Essence und Serum bilden den Wirkstoffschritt. Eine Essence ist leichter und flächig aufgetragen, ein Serum konzentrierter und auf ein bestimmtes Anliegen ausgerichtet, etwa Feuchtigkeit, Glättung oder ein ebenmässigeres Hautbild. Ampullen sind noch konzentrierter und werden häufig kurweise angewendet.
Wer mehrere Seren verwendet, trägt sie nacheinander von der leichtesten zur reichhaltigsten Textur auf und lässt jedem Produkt einen kurzen Moment zum Einziehen.
Die Creme schliesst die Routine ab und hält die Feuchtigkeit der vorherigen Schichten in der Haut. Emulsionen sind leichter und eignen sich für fettige Haut und den Sommer, klassische Cremes für trockenere Haut und die kalte Jahreszeit.
Häufig fällt in diesem Zusammenhang der Begriff Hautbarriere. Gemeint ist die äusserste Hautschicht, die Feuchtigkeit zurückhält und äussere Einflüsse abhält. Ist sie beansprucht, reagiert die Haut empfindlicher und trocknet schneller aus. Viele koreanische Cremes setzen deshalb auf Inhaltsstoffe wie Ceramide, Panthenol oder Squalan.
Für die Augenpartie gibt es eigene, leichtere Produkte, da die Haut dort dünner ist. Nachts ergänzen Sleeping Masks die Routine als besonders reichhaltiger Abschluss.
Sonnenschutz gilt in der koreanischen Hautpflege als der Schritt, auf den man am wenigsten verzichten sollte, und zwar ganzjährig. Er wird morgens als letztes Pflegeprodukt aufgetragen, vor dem Make-up.
Koreanische Sonnencremes sind bekannt für ihre leichten Texturen. Viele ziehen schnell ein, hinterlassen keinen weissen Film und lassen sich gut unter Make-up tragen. Damit lösen sie ein Problem, an dem klassische Produkte oft scheitern: dass sie im Alltag schlicht nicht gerne verwendet werden.
Achte beim Kauf auf den Lichtschutzfaktor und auf einen Hinweis zum Schutz vor UVA-Strahlung, häufig als PA mit Pluszeichen angegeben. Für den vollen Schutz ist ausserdem entscheidend, ausreichend Produkt aufzutragen und im Tagesverlauf zu erneuern.
Tuchmasken sind mit einer Essence getränkte Vliestücher, die für zehn bis zwanzig Minuten aufgelegt werden. Sie versorgen die Haut in kurzer Zeit mit viel Feuchtigkeit und eignen sich gut als Ergänzung ein- bis dreimal pro Woche. Nach dem Abnehmen wird die verbliebene Essence eingeklopft statt abgewaschen.
Augenpatches werden unter die Augen gelegt und häufig gekühlt verwendet. Punktuelle Patches, oft aus Hydrokolloid, werden auf einzelne Stellen geklebt und über Nacht getragen. Daneben findest du Waschmasken, Sleeping Masks und Lippenpatches für trockene Lippen.
Einige Inhaltsstoffe tauchen in koreanischen Produkten immer wieder auf. Centella asiatica, häufig als Cica abgekürzt, findet sich vor allem in Produkten für empfindliche Haut. Niacinamid ist eine Form von Vitamin B3 und wird für ein ebenmässigeres Hautbild eingesetzt. Hyaluronsäure bindet Feuchtigkeit in der Haut.
Traditionell verwendete Pflanzenextrakte sind Ginseng, Beifuss und Reisextrakt, der in vielen Formulierungen für einen frischeren Teint steht. Propolis und Snail Mucin, ein Filtrat aus Schneckensekret, sind weitere bekannte Klassiker. Bei chemischen Peelings begegnen dir AHA, BHA und PHA, die sich in Molekülgrösse und Anwendungsbereich unterscheiden.
Ein Teil unseres Sortiments ist als vegan gekennzeichnet. Da sich die Rezepturen je nach Marke unterscheiden, findest du die genaue Zusammensetzung immer in den Angaben beim jeweiligen Produkt.
Auch beim Make-up ist der Ansatz ein anderer. Statt starker Deckkraft steht ein natürlich wirkendes Finish im Vordergrund, das die Haut frisch aussehen lässt. Cushions sind Foundations in einem Schwämmchen-Etui und lassen sich unterwegs leicht nachlegen.
Bei den Lippen sind Tints beliebt, die die Lippen von innen heraus zu färben scheinen und länger halten als klassische Stifte. Für die Augen findest du Lidschattenpaletten in zurückhaltenden Tönen sowie Produkte für die Brauen, denen in der koreanischen Ästhetik besondere Bedeutung zukommt. Ergänzend gibt es Pinsel und Zubehör.
Der Pflegegedanke endet nicht im Gesicht. Bei den Haarprodukten findest du Shampoos, Spülungen und Kuren, häufig mit Extrakten aus Reis, Kräutern oder Ginseng. Für den Körper gibt es Duschprodukte, Lotionen und Handcremes.
Ein eigener Bereich ist Maniküre und Pediküre. Neben Lacken und Pflegeprodukten sind Fusspeeling-Socken ein bekannter Klassiker, bei denen sich die Haut über mehrere Tage hinweg löst.
Für den Einstieg reichen vier Produkte: eine milde Reinigung, ein feuchtigkeitsspendender Toner, eine passende Creme und ein Sonnenschutz für den Tag. Damit steht eine vollständige Routine. Seren, Masken und Augenpflege lassen sich später gezielt ergänzen, wenn du weisst, was deine Haut braucht.
Führe neue Produkte am besten einzeln und im Abstand von einigen Tagen ein. So erkennst du, welches Produkt wirkt und welches deine Haut nicht verträgt.
K-Beauty steht für koreanische Kosmetik und beschreibt vor allem eine Herangehensweise an Hautpflege. Charakteristisch sind mehrere leichte Pflegeschichten statt eines einzelnen reichhaltigen Produkts, ein starker Fokus auf Feuchtigkeit und eine intakte Hautbarriere sowie konsequenter Sonnenschutz. Bekannt geworden ist K-Beauty ausserdem durch Produktformen wie Tuchmasken, Cushions und Essences.
Die Regel lautet: von der dünnsten zur dicksten Textur. Abends also Reinigungsöl, Reinigungsschaum, Toner, Essence, Serum, Augenpflege und zuletzt die Creme. Morgens verkürzt sich die Abfolge meist auf Reinigung, Toner, Serum, Creme und als letzten Schritt den Sonnenschutz. Lass jedem Produkt einen kurzen Moment zum Einziehen.
Double Cleansing bezeichnet die doppelte Reinigung am Abend. Zuerst wird ein ölbasiertes Produkt auf der trockenen Haut einmassiert, das Make-up, Sonnenschutz und Talg löst. Danach folgt ein wasserbasierter Reinigungsschaum oder ein Gel für den restlichen Schmutz. Der Hintergrund ist einfach: Fetthaltige Rückstände lösen sich mit Wasser allein kaum. Morgens genügt in der Regel die wasserbasierte Reinigung.
Ein- bis dreimal pro Woche ist für die meisten Hauttypen ein guter Rhythmus. Die Maske bleibt zehn bis zwanzig Minuten liegen und sollte nicht antrocknen, da sie der Haut sonst wieder Feuchtigkeit entzieht. Die verbliebene Essence wird anschliessend eingeklopft statt abgespült. Danach folgt wie gewohnt die Creme.
Nicht grundsätzlich. Ein Teil des Sortiments ist ausdrücklich als vegan gekennzeichnet, andere Produkte enthalten Bestandteile tierischen Ursprungs wie Snail Mucin, Propolis oder Honigextrakt. Da sich die Rezepturen je nach Marke und Produktlinie unterscheiden, findest du die verlässliche Angabe immer in der Beschreibung des jeweiligen Produkts.