Nicht jeder Reis eignet sich für Sushi. Guter Sushi-Reis hat kurze bis mittellange Körner, die beim Kochen genug Stärke freisetzen, um zusammenzuhalten. Gleichzeitig sollte er nicht zu einem klebrigen Brei werden: Jedes Korn bleibt erkennbar. Diese Balance zwischen Haftung und Struktur ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrhundertelanger Reiskultur.
Ein weiteres Merkmal, das Sushi-Reis von anderen Reissorten abhebt, ist die Fähigkeit, Reisessig, Zucker und Salz aufzunehmen, ohne dabei zäh oder trocken zu werden. Erst durch das Würzen mit Sushizu, der klassischen Geschmacksbasis aus Essig, Zucker und Salz, entfaltet der Reis seinen charakteristischen, leicht süss-säuerlichen Geschmack, der perfekt mit Fisch, Gemüse und Nori harmoniert.
Die Welt des Sushi-Reises ist überraschend vielfältig: In Japan und Korea wurden über Generationen hinweg unterschiedlichste Reissorten gezüchtet, die sich perfekt für die Zubereitung von Sushi und Gimbap, der koreanischen Reisrolle, eignen. Wir stellen dir die wichtigsten Sorten vor, die du für deine eigene kulinarische Entdeckungsreise kennen solltest.
Japanischer Rundkornreis ist die klassische Wahl für Sushi. Die Körner sind kurz, rund und haben einen hohen Anteil an Amylopektin, einen Bestandteil der Stärke, die für die charakteristische Klebrigkeit sorgt. Nach dem Kochen verbinden sich die Körner sanft miteinander, lassen sich aber noch einzeln erkennen. Ob für Nigiri, Maki oder Temaki: Japanischer Rundkornreis ist die sichere, bewährte Grundlage für diese japanischen Köstlichkeiten.
Koshihikari gilt als eine der renommiertesten japanischen Reissorten. Die Edelsorte überzeugt mit einem ausgeprägten, süsslichen Aroma, einer feinen Textur und einer charakteristischen Klebrigkeit. Dank ihrer hervorragenden Geschmacksqualität hat sie sich bei Sushi-Köchen rund um den Globus etabliert.
Koshiibuki ist eine jüngere, in Niigata entwickelte Reissorte, die geschmacklich an Koshihikari anknüpft. Sie wurde unter anderem mit Blick auf die Herausforderungen des Reisanbaus und die veränderten klimatischen Bedingungen entwickelt. Wer die aromatische, klebrige Charakteristik von Koshihikari schätzt und eine Alternative ausprobieren möchte, dürfte mit Koshiibuki voll auf seine Kosten kommen.
Weniger bekannt, aber mindestens genauso überzeugend wie der japanische Rundkornreis: Koreanischer Rundkornreis wie etwa der Yuginong Jirisan Reis ist der unbestrittene Allrounder für diverse koreanische Gerichte. Unter anderem eignet er sich hervorragend für Mahlzeiten wie Bibimbap.
Der koreanische Rundkornreis hat eine etwas festere Textur als sein japanisches Pendant und einen leicht nussigen Eigengeschmack. Wer gerne Gimbap (koreanische Reisrollen) zubereitet, kommt an dieser Sorte nicht vorbei.
Mit dieser einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitung gelingt dir Sushi-Reis jedes Mal. Rechne etwa 75 bis 100 g Reis pro Person. Für vier Personen also rund 300 bis 400 g.
Das benötigst du:
Nützliche Hilfsmittel:
- Reiskocher
Zubereitung
Fertig ist der perfekte Sushi-Reis! Du kannst ihn nun für die Zubereitung von Nigiri, Maki, Uramaki, Temaki, Gunkan, Chirashi, Onigiri und zahlreichen weiteren japanischen Spezialitäten nutzen.
Als Faustregel gilt: etwa 75–100 g roher Reis pro Person. Das entspricht nach dem Kochen ungefähr 200–250 g. Genug für eine ordentliche Portion Maki oder Nigiri. Plane für Gäste mit grossem Hunger oder viele Rollen ruhig etwas mehr ein.
Welcher Reis gewählt wird, ist für die Zubereitung von Sushi und Gimbap massgeblich. Japanischer oder koreanischer Rundkornreis ist die erste Wahl. Koshihikari gilt als besonders hochwertige Sorte. Langkornreis oder Parboiled-Reis sind für Sushi nicht geeignet.
Sushi-Reis ist in einigen Schweizer Supermärkten erhältlich. Die Auswahl ist jedoch meist sehr klein. Das grösste Sortiment (inklusive seltener Spezialitäten) findest du in auf asiatische Produkte spezialisierten Geschäften, zum Beispiel hier bei YumiHana.
Ja, das ist oft die bequemste Option. Sushi-Reis online kaufen bedeutet: mehr Auswahl, direkte Lieferung nach Hause und Zugang zu Sorten, die du im lokalen Handel selten findest. Bei YumiHana findest du eine sorgfältig kuratierte Auswahl aus Japan und Korea.
Ja, in manchen auf Asien spezialisierten Geschäften gibt es Sushi-Reis fertig gekocht zu kaufen. Wer jedoch das volle Aroma und eine perfekte Textur erleben möchte, kommt man um das Selbstkochen kaum herum. Es lohnt sich, versprochen!
Ja, das Waschen entfernt überschüssige Stärke an der Oberfläche der Körner, die sonst zu einem klebrigen, pappigen Ergebnis führt. Drei bis fünf Waschgänge mit kaltem Wasser sind ideal. Du solltest den Reis so lange waschen, bis das Wasser klar bleibt.