Koreanische Tuchmasken und Patches kaufen

Tuchmasken sind das bekannteste Produkt der koreanischen Hautpflege. Bei YumiHana findest du rund 60 Tuchmasken von The Saem, Quret, Abib, Mixsoon, Beauty of Joseon und Thank You Farmer, dazu Augenpatches, Spot-Patches gegen einzelne unreine Stellen, Microdart-Patches sowie Sleeping Masks für die Nacht.

Ratgeber

Tuchmasken: der Klassiker der koreanischen Pflege

Eine Tuchmaske ist ein zugeschnittenes Vliestuch, das mit Essence getränkt ist. Der Grundgedanke dahinter ist einfach: Das Tuch schliesst die Wirkstoffe auf der Haut ein und verhindert, dass sie verdunsten. Die Haut nimmt in dieser Zeit mehr Feuchtigkeit auf als bei einem Serum allein.

Aufgelegt wird sie auf die gereinigte Haut nach dem Toner, für zehn bis zwanzig Minuten. Länger ist nicht besser: Beginnt das Tuch zu trocknen, entzieht es der Haut wieder Feuchtigkeit. Nach dem Abnehmen wird die verbliebene Essence eingeklopft statt abgespült, danach folgt wie gewohnt die Creme, um alles einzuschliessen.

Als Rhythmus haben sich ein- bis dreimal pro Woche bewährt. Die Trägermaterialien unterscheiden sich: Baumwollvlies ist der Standard, Hydrogel-Masken liegen enger an und werden gerne gekühlt verwendet, Bio-Cellulose schmiegt sich besonders eng an die Haut. Ein Teil unseres Sortiments ist als vegan gekennzeichnet.

Welche Maske für welches Anliegen?

Die Auswahl richtet sich nach dem, was die Haut gerade braucht, und das kann von Woche zu Woche unterschiedlich sein. Für Feuchtigkeit stehen Masken mit Hyaluronsäure und Beta-Glucan zur Verfügung, für beanspruchte oder gerötete Haut solche mit Centella asiatica, häufig als Cica gekennzeichnet.

Für ein ebenmässigeres Hautbild werden Niacinamid und Vitamin C eingesetzt, für Elastizität Kollagen und Peptide. Daneben gibt es Masken mit Grüntee, Reisextrakt, Aloe oder Honig, die eher pflegend und beruhigend ausgerichtet sind.

Ein praktischer Tipp: Kaufe zu Beginn einzelne Masken verschiedener Sorten statt gleich ein Zehnerpack. So findest du heraus, welches Trägermaterial dir angenehm ist und welche Essence deine Haut gut verträgt.

Augenpatches

Augenpatches sind meist halbmondförmige Hydrogel-Pads, die unter die Augen gelegt werden. Sie versorgen die dünne Haut dort gezielt mit Feuchtigkeit und werden häufig gekühlt verwendet, was am Morgen zusätzlich abschwellend wirken kann.

Platziere sie nicht direkt an der Wimpernlinie, sondern etwas darunter auf dem Wangenknochen. Zwanzig Minuten genügen, danach wird die verbliebene Essence eingeklopft. Sie eignen sich gut als schnelle Ergänzung vor dem Make-up, ersetzen bei regelmässigem Bedarf aber keine tägliche Augenpflege.

Spot-Patches: zwei unterschiedliche Systeme

Punktuelle Patches werden auf einzelne unreine Stellen geklebt und meist über Nacht getragen. Ihr grösster praktischer Nutzen: Sie decken die Stelle ab und halten die Finger davon fern. Es gibt sie in zwei technisch verschiedenen Varianten, die häufig verwechselt werden.

Hydrokolloid-Patches

Flache, durchsichtige Pflaster aus Hydrokolloid, wie man es aus der Wundversorgung kennt. Sie nehmen Flüssigkeit auf und färben sich dabei weisslich. Geeignet sind sie für bereits geöffnete Stellen an der Oberfläche. Auf geschlossene Unreinheiten aufgeklebt bewirken sie wenig, da es nichts aufzunehmen gibt.

Microdart-Patches

Patches mit winzigen, sich auflösenden Spitzen auf der Unterseite, häufig Microdart oder Micro-Needle genannt. Sie bringen Wirkstoffe in die oberste Hautschicht und sind für tiefer liegende, noch geschlossene Stellen gedacht. Sie werden auf trockene Haut geklebt, fest angedrückt und mehrere Stunden getragen.

Sleeping Masks und Waschmasken

Eine Sleeping Mask ist trotz ihres Namens keine Maske im klassischen Sinn, sondern eine besonders reichhaltige Nachtpflege. Sie wird als letzter Schritt über der Creme aufgetragen, bleibt über Nacht auf der Haut und wird am Morgen abgewaschen. Ein- bis zweimal pro Woche reicht meist aus, bei sehr trockener Haut auch häufiger.

Waschmasken werden dagegen aufgetragen, wirken für einige Minuten ein und werden anschliessend abgespült. Je nach Zusammensetzung reinigen sie tiefer, etwa mit Tonerde, oder spenden Feuchtigkeit. Für die Lippen gibt es Lippenmasken, die als Übernachtpflege bei trockenen Lippen verwendet werden.

Masken und Patches online kaufen bei YumiHana

Masken und Patches sind eine Ergänzung, keine Grundlage. Sie ersetzen keine tägliche Routine aus Reinigung, Feuchtigkeit und Sonnenschutz, sind aber die unkomplizierteste Art, ihr punktuell etwas hinzuzufügen. Beginne mit einzelnen Masken verschiedener Sorten und kaufe grössere Packungen erst, wenn du weisst, was dir zusagt.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange lässt man eine Tuchmaske auf?

Zehn bis zwanzig Minuten, je nach Herstellerangabe. Länger ist nicht besser: Sobald das Tuch anzutrocknen beginnt, entzieht es der Haut wieder Feuchtigkeit. Nimm die Maske ab, solange sie noch feucht ist, und klopfe die verbliebene Essence ein, statt sie abzuspülen.

Wie oft sollte man eine Tuchmaske verwenden?

Ein- bis dreimal pro Woche ist für die meisten Hauttypen ein guter Rhythmus. Bei sehr trockener Haut spricht nichts gegen häufigere Anwendung, sofern die Haut gut darauf reagiert. Entscheidend ist weniger die Häufigkeit als die Regelmässigkeit der übrigen Routine.

An welcher Stelle der Routine kommt die Maske?

Nach der Reinigung und dem Toner, vor Serum und Creme. Die Maske übernimmt in dieser Position den Feuchtigkeitsschritt. Nach dem Abnehmen klopfst du die Essence ein und trägst anschliessend die Creme auf, damit alles eingeschlossen wird. Wer zusätzlich ein Serum verwendet, kann es danach auftragen.

Was ist der Unterschied zwischen Hydrokolloid- und Microdart-Patches?

Hydrokolloid-Patches sind flache Pflaster, die Flüssigkeit aufnehmen und sich dabei weisslich verfärben. Sie eignen sich für bereits geöffnete Stellen an der Hautoberfläche. Microdart-Patches haben winzige, sich auflösende Spitzen, die Wirkstoffe in die oberste Hautschicht bringen, und sind für tiefer liegende, noch geschlossene Stellen gedacht.

Sind die Masken vegan?

Ein Teil des Sortiments ist ausdrücklich als vegan gekennzeichnet, andere Masken enthalten Bestandteile tierischen Ursprungs wie Kollagen, Honig oder Propolis. Da sich die Rezepturen je nach Marke unterscheiden, findest du die verlässliche Angabe in der Beschreibung des jeweiligen Produkts.

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