Tofu entsteht, indem Sojamilch mit einem Gerinnungsmittel dickgelegt und anschliessend gepresst wird. Wie stark gepresst wird, entscheidet über die Festigkeit und damit über den Einsatzzweck. Diese Unterscheidung ist beim Kauf wichtiger als die Marke: Weicher Tofu zerfällt beim Braten, fester Tofu bleibt in der Suppe stückig statt cremig.
Unsere Produkte sind entsprechend gekennzeichnet, häufig direkt im Namen als Tofu für Suppen beziehungsweise für gebratene Gerichte.
Stärker gepresst und dadurch formstabil. Er lässt sich in Würfel schneiden, anbraten, frittieren, grillen und marinieren, ohne zu zerfallen. Vor dem Braten empfiehlt es sich, ihn kurz zwischen Küchenpapier zu pressen: Je weniger Wasser er enthält, desto besser bräunt er. Klassisch für Mapo Tofu, Dubu-Jorim und Pfannengerichte.
Kaum gepresst, cremig und sehr zart. Er wird nicht geschnitten, sondern mit dem Löffel in die Suppe gegeben, wo er in weichen Stücken schwimmt. Grundlage für koreanisches Sundubu-Jjigae, für Misosuppe und für kalte Sommergerichte wie Hiyayakko, bei denen Tofu pur mit Sojasauce und Frühlingszwiebeln serviert wird.
Koyadofu, auch Kori-Dofu genannt, ist gefriergetrockneter Tofu. Ursprünglich entstand er in den Bergklöstern Japans, wo Tofu über Nacht im Freien gefror. Durch das Trocknen wird er lange haltbar und braucht keine Kühlung, was ihn zum praktischen Vorrat macht.
Vor der Verwendung wird er in warmem Wasser eingeweicht, bis er sich vollgesogen hat, und anschliessend leicht ausgedrückt. Seine schwammartige Struktur nimmt Brühe besonders gut auf. Deshalb wird er meist in Dashi mit Sojasauce und Mirin geschmort und als Beilage serviert.
Natto besteht aus gedämpften Sojabohnen, die mit einem Bakterienstamm fermentiert werden. Das Ergebnis ist charakteristisch: stark fadenziehend, mit kräftigem, herzhaftem Aroma. Natto polarisiert, gehört in Japan aber zum klassischen Frühstück.
Gegessen wird es meist über heissem Reis. Vor dem Servieren rührt man es kräftig durch, bis viele Fäden entstehen, und gibt die beiliegende Sauce sowie oft etwas Senf dazu. Beide Beutel liegen den Portionspackungen in der Regel bei. Frühlingszwiebeln, ein rohes Eigelb oder Kimchi passen gut dazu.
Bei der Körnung gibt es zwei Varianten: Kotsubu bezeichnet kleine, ganze Bohnen, Hikiwari geschrotete Bohnen. Hikiwari schmeckt etwas milder und ist für den Einstieg oft angenehmer. In unserem Sortiment findest du beide Formen, dazu Bio-Natto mit JAS-Zertifizierung.
Konnyaku wird aus dem Mehl der Konjakwurzel hergestellt und zu festen, gallertartigen Blöcken verarbeitet. Es besteht zu einem sehr grossen Teil aus Wasser und Ballaststoffen, enthält kaum Kalorien und hat praktisch keinen Eigengeschmack. Seine Stärke ist die feste, leicht federnde Konsistenz.
In der japanischen Küche findet sich Konnyaku vor allem in Eintöpfen wie Oden und in Nikujaga. Vor der Verwendung wird der Block kurz abgespült und häufig blanchiert, um den typischen Eigengeruch zu mildern. Anschliessend schneidet man ihn in Scheiben oder Streifen und kocht ihn in einer würzigen Brühe, deren Geschmack er gut aufnimmt.
Wenn du dir unsicher bist, orientiere dich am Gericht: Für Suppen und Eintöpfe nimmst du weichen Tofu, für die Pfanne festen. Natto lohnt sich als Portionspackung zum Ausprobieren, Koyadofu als haltbarer Vorrat ohne Kühlung. Dazu passen Doenjang oder Miso für den Eintopf, Sojasauce zum Abschmecken und Kimchi als Beilage.
Der Unterschied liegt im Wassergehalt. Fester Tofu wird stärker gepresst, ist formstabil und eignet sich zum Braten, Frittieren und Marinieren. Weicher Tofu ist kaum gepresst, cremig und zart und wird für Suppen und Eintöpfe wie Sundubu-Jjigae verwendet. Weichen Tofu in der Pfanne zu braten funktioniert nicht, er zerfällt.
Klassisch über heissem Reis. Rühre das Natto zunächst kräftig durch, bis es deutlich Fäden zieht, und gib dann die beiliegende Sauce sowie nach Wunsch Senf hinzu. Gut dazu passen Frühlingszwiebeln, Nori, ein rohes Eigelb oder Kimchi. Für den Einstieg ist die geschrotete Variante Hikiwari oft angenehmer, weil sie milder schmeckt.
Koyadofu ist gefriergetrockneter Tofu. Er ist ohne Kühlung lange haltbar und wird vor der Verwendung in warmem Wasser eingeweicht. Durch seine schwammartige Struktur nimmt er Brühe sehr gut auf und wird deshalb meist in Dashi mit Sojasauce und Mirin geschmort serviert.
Reiner Tofu besteht aus Sojabohnen, Wasser und einem Gerinnungsmittel und enthält damit von Natur aus kein Gluten. Bei verarbeiteten oder marinierten Produkten kann jedoch Weizen enthalten sein, etwa über Sojasauce in der Würzung. Auch bei Natto liegt häufig eine Sauce bei, die Weizen enthalten kann. Prüfe deshalb die Zutatenliste des jeweiligen Produkts.
Angebrochener Tofu wird im Kühlschrank in einem Behälter mit frischem Wasser aufbewahrt, das täglich gewechselt werden sollte. So bleibt er einige Tage frisch. Natto gehört ebenfalls in den Kühlschrank und lässt sich zudem einfrieren. Koyadofu ist ungeöffnet trocken und ohne Kühlung lagerfähig. Massgeblich sind die Angaben auf der Verpackung.