Koreanische Reiskuchen und Tteokbokki kaufen

Tteok sind koreanische Reiskuchen aus gedämpftem Reismehl: aussen glatt, innen angenehm zäh und elastisch. Bei YumiHana findest du die typischen Stäbchen für Tteokbokki, ovale Scheiben für die Neujahrssuppe Tteokguk sowie fertig gewürzte Varianten für schnelle Gerichte. Marken wie CJ, Daesang und Jonggajib gibt es in Packungen von 500 Gramm bis 1 Kilogramm.

국용 떡 1kg CJ

CHF 10.80

Ratgeber

Was sind Tteok?

Tteok ist der koreanische Sammelbegriff für Reiskuchen. Für die herzhafte Küche wird gemahlener Reis gedämpft und anschliessend so lange gestampft, bis eine dichte, elastische Masse entsteht. Diese wird zu Strängen oder Scheiben geformt.

Der besondere Reiz liegt in der Konsistenz. Reiskuchen schmecken für sich genommen fast neutral, ihre Textur ist jedoch unverwechselbar: fest, leicht zäh und mit spürbarem Widerstand beim Kauen. Genau deshalb funktionieren sie so gut mit kräftigen Saucen, deren Geschmack sie aufnehmen.

Beim Kauf ist die Form entscheidend, denn sie bestimmt das Gericht.

Garaetteok für Tteokbokki

Längliche Stäbchen von etwa fünf Zentimetern, im Sortiment als Reisteigstengel oder Reiskuchen für Tteokbokki bezeichnet. Sie werden in scharfer Sauce geschmort und bleiben dabei bissfest. Das ist die Form, die die meisten meinen, wenn sie von Tteokbokki sprechen.

Tteokguk-Tteok für Suppe

Dünne, schräg geschnittene Ovale, bei uns als Reiskuchen für Suppe gekennzeichnet. Sie garen in klarer Brühe schneller und bleiben weicher. Verwendet werden sie für Tteokguk, die Suppe zum koreanischen Neujahr, sowie für Tteok-Mandu-Guk mit Teigtaschen.

Tteokbokki selber machen

Tteokbokki ist das bekannteste koreanische Strassengericht: Reiskuchen in einer scharf-süsslichen Sauce, oft ergänzt durch Fischkuchen, gekochtes Ei und Frühlingszwiebeln.

Die Basis ist unkompliziert. Für die Brühe eignet sich eine Anchovis-Dashi oder schlicht Wasser. Gewürzt wird mit Gochujang für Schärfe und Tiefe, Gochugaru für Farbe, etwas Zucker oder Reissirup für die typische Süsse sowie Sojasauce und Knoblauch. Die Reiskuchen köcheln so lange mit, bis die Sauce eindickt und sie ummantelt.

Zwei Dinge machen den Unterschied. Erstens die Süsse: Ohne sie wirkt die Sauce flach, denn sie balanciert die Schärfe des Gochujang aus. Zweitens die Kochzeit: Reiskuchen brauchen nur wenige Minuten. Zu lange gekocht werden sie matschig und fallen auseinander.

Milder wird das Gericht mit Rose-Tteokbokki, bei dem Sahne oder Milch in die Sauce kommt. Wer es besonders käsig mag, gibt zum Schluss Mozzarella darüber und lässt ihn schmelzen.

Fertige Varianten für schnelle Gerichte

Wenn es schnell gehen soll, gibt es Tteokbokki als Set mit bereits abgestimmter Sauce sowie als Becher, bei dem nur heisses Wasser dazukommt. Beides eignet sich gut als Zwischenmahlzeit oder für den ersten Versuch, ohne gleich mehrere Zutaten kaufen zu müssen.

Alternativ kombinierst du reine Reiskuchen mit einer fertigen Tteokbokki-Sauce. Damit bestimmst du die Menge selbst und kannst Gemüse, Ei oder Fischkuchen nach Belieben ergänzen. Passende Saucen findest du in der Kategorie Pasten.

Einweichen, Lagern und Einfrieren

Reiskuchen werden gekühlt oder tiefgekühlt angeboten. Sind sie fest geworden, weichst du sie vor dem Kochen für etwa zwanzig bis dreissig Minuten in kaltem Wasser ein. Dadurch garen sie gleichmässig und bleiben innen weich. Frische, noch geschmeidige Reiskuchen kannst du direkt verwenden.

Tiefgekühlte Ware lässt du am besten im Kühlschrank auftauen oder legst sie ebenfalls ins Wasserbad. Angebrochene Packungen gehören verschlossen in den Kühlschrank und sollten zügig verbraucht werden. Zum längeren Aufbewahren eignet sich das Einfrieren in Portionen.

Reiskuchen härten mit der Zeit aus. Das ist normal und kein Zeichen für Verderb, verlängert aber die nötige Einweichzeit. Die Angaben auf der Verpackung sind massgeblich.

Reiskuchen online kaufen bei YumiHana

Achte beim Kauf vor allem auf die Form: Stäbchen für Tteokbokki, Scheiben für die Suppe. Die 500-Gramm-Packung reicht für zwei bis drei Portionen, das Kilogebinde lohnt sich für grössere Runden oder zum Einfrieren. Dazu passen Gochujang für die Sauce, Fischkuchen und Kimchi als Beilage.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Tteokbokki?

Tteokbokki ist ein koreanisches Gericht aus Reiskuchen in einer scharf-süsslichen Sauce auf Gochujang-Basis. Es gehört zu den bekanntesten Strassengerichten Koreas und wird häufig mit Fischkuchen, gekochtem Ei und Frühlingszwiebeln serviert. Charakteristisch ist die zähe, elastische Konsistenz der Reiskuchen.

Was ist der Unterschied zwischen Reiskuchen für Tteokbokki und für Suppe?

Es ist die Form. Für Tteokbokki werden längliche Stäbchen verwendet, sogenanntes Garaetteok. Sie halten dem Schmoren in dicker Sauce stand und bleiben bissfest. Für Suppen wie Tteokguk kommen dünne, schräg geschnittene Ovale zum Einsatz, die in klarer Brühe schneller garen und weicher werden. Beide bestehen aus derselben Reismasse.

Muss man Reiskuchen vor dem Kochen einweichen?

Das hängt vom Zustand ab. Sind die Reiskuchen fest oder tiefgekühlt, weichst du sie für etwa zwanzig bis dreissig Minuten in kaltem Wasser ein. So garen sie gleichmässig und bleiben innen weich. Frische, noch geschmeidige Reiskuchen kannst du direkt in die Sauce geben.

Sind koreanische Reiskuchen glutenfrei?

Reiskuchen bestehen im Kern aus Reismehl, Wasser und Salz und enthalten damit von Natur aus kein Gluten. Anders sieht es bei fertig gewürzten Sets und Bechern aus: Die beiliegenden Saucen enthalten häufig Weizen, etwa über Sojasauce oder Gochujang. Prüfe deshalb die Zutatenliste des jeweiligen Produkts.

Wie macht man Tteokbokki weniger scharf?

Reduziere zunächst die Menge Gochujang und Gochugaru und erhöhe stattdessen den Anteil Sojasauce. Süsse in Form von Zucker oder Reissirup mildert die Schärfe zusätzlich. Am wirksamsten ist Rose-Tteokbokki: Dabei kommen Sahne oder Milch in die Sauce, was sie deutlich milder und cremiger macht. Auch geschmolzener Käse dämpft die Schärfe spürbar.

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