Bibigo wurde 2010 von CJ CheilJedang gegründet, einem der grössten Lebensmittelhersteller Südkoreas. Das Mutterhaus ist deutlich älter: Cheil Jedang entstand 1953 als Zucker- und Mehlfabrik und war lange Teil der Samsung-Gruppe, bevor es sich 1993 als eigenständiges Unternehmen abspaltete.
Der Markenname kommt von bibim – jenem Mischen, das auch im Bibimbap steckt. Gemeint ist die Kunst, unterschiedliche Zutaten so zu verbinden, dass daraus etwas Eigenes entsteht. Heute führt Bibigo über hundert Produkte und ist in mehr als siebzig Ländern erhältlich.
Kimchi ist das Herzstück des Sortiments – und der Grund, warum die Marke über Korea hinaus bekannt wurde. CJ CheilJedang arbeitet dafür mit einer eigenen Fermentationssteuerung: einer patentierten Milchsäurekultur als Starter und Verfahren, die die Gärung gezielt verlangsamen oder anhalten. Das ist der Grund, warum ein Glas Bibigo Kimchi über Monate hinweg ähnlich schmeckt statt immer saurer zu werden.
Die koreanischen Sortennamen beschreiben den Schnitt und das Gemüse, nicht die Schärfe. Mat Kimchi ist geschnitten und damit die praktische Alltagsvariante. Pogi Kimchi bleibt am Stück, wie es traditionell eingelegt wird. Kkakdugi besteht aus Rettichwürfeln und bleibt knackig, Chonggak aus kleinen ganzen Rettichen, Yeolmu aus jungem Rettichkraut – das mildeste der Reihe.
Neben Kimchi deckt Bibigo die Grundausstattung ab. Bei Seetang reicht die Auswahl von Jaerae Gim – geröstet, gesalzen, geölt und portioniert für Reis – über Gimjaban, gewürzte Flocken zum Streuen, bis zu den grossen Blättern für Gimbap. Dazu kommen die Snackformate mit Sesamöl, BBQ oder Wasabi.
Beim Tofu unterscheidet die Marke nach Verwendung: der weiche für Suppen und Eintöpfe wie Sundubu-jjigae, der feste zum Braten. Ergänzt wird das durch Sesamöl und Gochujang, die scharfe fermentierte Paprikapaste – zwei Zutaten, ohne die in einer koreanischen Küche wenig geht.
Bibigo ist eine südkoreanische Marke und gehört zu CJ CheilJedang, einem der grössten Lebensmittelhersteller des Landes. Die Marke wurde 2010 eingeführt und ist heute in über siebzig Ländern erhältlich.
Er geht auf bibim zurück, das Mischen – dasselbe Wort steckt im Bibimbap. Dahinter steht der Gedanke, verschiedene Zutaten zu etwas Neuem zu verbinden.
Die Namen beschreiben Schnitt und Gemüse. Mat Kimchi ist geschnittener Chinakohl, Pogi Kimchi bleibt am Stück. Kkakdugi besteht aus Rettichwürfeln, Chonggak aus kleinen ganzen Rettichen und Yeolmu aus jungem Rettichkraut. Mit der Schärfe hat die Bezeichnung nichts zu tun.
Ja. Klassisches Kimchi wird mit Fischsauce oder Krill angesetzt; Bibigo führt daneben eine vegane Variante ohne diese Zutaten. Ob ein Glas vegan ist, steht jeweils in der Produktbezeichnung und in der Zutatenliste.